Philipp


Liebe Lucie, liebe Hildegard, liebe Agnes!

Als ich mit unserem ersten Sohn Leon schwanger war, war uns sehr schnell klar, die Villa Dullstein ist der Ort, an dem wir unser ersten Kind zur Welt kommen lassen wollten.
Bei der ersten Besichtigung gefiehl uns Eure Villa sofort. Sie strahl soviel Geborgenheit, Wärme, Ruhe und Sicherheit aus. Für uns stand alles fest  - hier kommt Leon zur Welt!

Tja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt...

Leon war 11 Tage über dem errechneten Termin, erst nach zweimal Rizinusöl bekam ich Wehen. Wanne, Bett, Blasensprung, die Herztöne blieben weg. Ab ins Krankenhaus und dort wurde Leon dann unsanft vom Arzt entbunden.
So hatten wir uns das leider nicht vorgestellt nicht vorgestellt. Nur gut, dass Lucie uns zur Seite stand, als der Arzt folgende Wörter in den Raum warf: "Saugglocke - Kaiserschnitt". "Ah, Hilfe", dachte ich nur. Mario wurde zur Seite beordert.
Dann sagte Lucie: "Lasst ihr noch Zeit, sie schafft das!"

Danke Lucie, danke, dass du dich hier für uns eingesetzt hast, so haben wir trotz Allem die Geburt von Leon "überstanden".
In den nächsten Jahren nahmen wir an den unterschiedlichsten Angeboten in Euer Villa teil. Wir wurden vom ganzen Team ummer gut betreut. Danke!

Als wir erfuhren, dass sich unser zweites Kind auf den Weg machte, war unser erster Weg zur Villa.
Agnes schmunzelte, als ich in der 7. Woche vor ihr stand und sagte: "Ich bin wieder schwanger und möchte in der Villa unser Kind zur Welt bringen."
Philipp ließ sich genau soviel Zeit wie Leon, zweimal musste ich Rizinusöl einnehmen, damit sich überhaupt etwas in Bewegung setzte. Alle Zeichen waren wie bei Leon, ich hatte solche Angst davor wieder im Krankenhaus zu landen! Aber nein, wir hatten Glück!

Abends gegen 18.00 Uhr kündigten sich richtige Wehen an. Um 18.20 Uhr empfing uns Lucie in der Villa, sie untersuche mich, der Muttermund hatte sich schon auf 5cm geöffnet. Endlich war es so weit, das Warten hatte ein Ende.
Aus Angst, dass die Wehen in der Wanne nachlassen könnten, lief ich erstmal einige Runden, Vanillezimmer, Badezimmer, Flur...
Mario blieb immer an meiner Seite, so konnte ich mich an ihn hängen, als sich eine nach der anderen Wehe ankündigte.
Lucie ließ derweil das Badewasser ein und bereitete alles andere mit Hildegard vor. Nach einiger Zeit fragte mich Lucie, ob ich nicht zur Entspannung in die Wanne steigen möchte, ich stimmte zu und es folgte Wehe um Wehe.
Ich wusste nicht so recht, ob ich mich hinlegen, -stellen, -setzen, -hocken oder knien sollte.
Immer wieder kontrollierte Lucie oder Hildegard Philipps Herztöne, alles war ok, also kein Grund zur Panik, nur der Saum war noch zu straff.
Bei einer weiteren Untersuchung, platzte meine Fruchtblase dann völlig. Lucie entschuldigte sich dann bei mir und ich wusste nicht so recht weshalb.
Nach einiger Zeit bat sie mich ins Bett zu gehen, damit die mir dort eine Spritze geben könne, der Saum sollte sich entspannen. Es entspannte sich der straffe Saum und die Geburt ging heftig weiter. Vom Bett auf den Gebärhocker, vierfüßlerstand, Mario immer an meiner Seite. Ich schrie alles zusammen, der Kopf schien ewig zu brauchen, bis er aus mir heraustrat.

Hecheln, nicht pressen - Luft anhalten - pressen, warten - warten auf die nächste Wehe. Langsam schon sich Philipps Körper Stück für Stück aus mir heraus. Endlich geschafft!

Sein "kleiner" Körper lag vor mir, ich wollte ihn auf meinen Arm nehmen, leider ging dies nicht, die Nabelschnur war zu kurz. Wieder warten, Mariu durchtrennte die Nabelschnur und endlich konnte ich ihn in meinen Armen halten.

Danke, danke, danke für diese Erfahrung, die wir machen durften, danke für Pizza, Frühstück und eine super gute Betreuung. Danke dafür, dass Leon seinen Bruder Philipp am nächsten tag in einer solchen Atmosphäre empfangen durfte.

Danke sagen
Elke, Mario, Leon, Philipp & Balou