Ihr Schwangerschaftstest ist positiv. Viele Fragen gehen Ihnen jetzt durch den Kopf. Eine der wichtigsten: Wann ist der Entbindungstermin? Es gibt unterschiedliche Methoden zur Bestimmung dieses Termins, die sich bewährt haben.

Berechnung des Geburtstermins anhand Ihrer letzten Periode

Diese Herangehensweise ist am meisten verbreitet und wird auch von Hebammen genutzt. Als einfaches Werkzeug hat sich die Schwangerschaftsscheibe durchgesetzt. Diese Scheibe aus Papier oder Pappkarton ist in jeder gut sortierten Drogerie oder Apotheke erhältlich. Sie können die Scheibe auch selbst ausdrucken, ausschneiden und übereinanderlegen. Im Internet finden Sie dazu eine Vielzahl von Vorlagen und Anleitungen.

Noch einfacher geht es mit einer kostenfreien App für Ihr Smartphone. Schwangerschafts-Apps begleiten Sie von den ersten Tagen Ihrer Schwangerschaft bis nach der Geburt und Stillzeit. Gute Apps beantworten Ihnen automatisch die Fragen, die in Ihrer Schwangerschaftswoche typischerweise auftauchen. Das gibt Ihnen Sicherheit und entlastet Ihre Hebamme oder Ihren Gynäkologen.

Für diese Art der Berechnung müssen Sie den ersten Tag Ihrer letzten Periode wissen. Ab diesem Tag werden 40 Wochen dazugezählt. Herauskommt der voraussichtliche Tag der Geburt.

Berechnung des Geburtstermins ab der Befruchtung

Diese Methode ist genauer. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie den Tag der Befruchtung wissen. Bestimmen kann man den Eisprung mithilfe von Ovulationstests oder bei einer künstlichen Befruchtung.

Bestimmung des Geburtstermins durch den Arzt

Mittels eines vaginalen Ultraschalls im ersten Trimester der Schwangerschaft wird anhand der Größe und Entwicklung des Embryos die Schwangerschaftswoche bestimmt. Wichtige Kriterien dafür sind das Vorhandensein des Herzschlags und klare Merkmale eines lebensfähigen Fötus. Der Geburtstermin wird vom behandelnden Arzt möglicherweise im Verlauf der Schwangerschaft angepasst.

Ungeachtet davon, welche Methoden Sie für die Berechnung des Geburtstermins gewählt haben, versteifen Sie sich nicht darauf. Nach Schätzungen erblicken weniger als 10% der Neugeborenen am berechneten Geburtstag das Licht der Welt. Trotzdem sind die genannten Methoden optimal, um einen ungefähren Anhaltspunkt zu haben, wann Sie mit Ihrem Nachwuchs rechnen können.